Das war's schon wieder mit dem diesjĂ€hrigen Gegengeradefestival in Oldenburg. đą
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Am vergangenen Mittwoch startete das FuĂballfilm-Kulturfestival mit dem Dokumentarfilm "Ned, Tassot, Yossot...", in dem die österreichische Filmemacherin Brigitte Weich den weiteren Werdegang vier ehemaliger nordkoreanischer FuĂballnationalspielerinnen beleuchtet. Der Film zeigt rare Bilder eines sonst so undurchsichtigen Landes, die Weich im Anschluss durch persönliche Erfahrungen noch erweitern konnte.
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Der Schwerpunkt Frauen im FuĂball setzte sich auch tags darauf fort, als Regisseurin Aysun Bademsoy zunĂ€chst ihren Film "Spielerinnen" vorstellte. Zum ersten Mal begleitete sie 1995 mehrere MĂ€dchen des tĂŒrkisch-Kreuzberger MĂ€dchenteams AÄrı Spor und legte in ihrem vierten Film ĂŒber die Frauen den Fokus auf deren Töchter.
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Im Anschluss gab Regisseur und Organisator Farschid Zahedi einen Ăberblick, wie sich weibliche FuĂballfans im Iran vor Ausbruch des Krieges Luft verschafften und wies u. a. auf die andauernde Abschaltung des Internets hin, die noch aktuellere EindrĂŒcke erschwert.
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Abgerundet wurde der Tag mit dem Film "Next Goal Wins", bei dem Taika Waititi Regie fĂŒhrte.
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Der Freitag stand ganz im Zeichen der Fankultur in der DDR. Den Auftakt machte der Film "Stasi FC", dem Schriftsteller Frank Willmann eine kritische Einordnung folgen lieĂ, ehe dieser aus seinem Buch "Stadionpartisanen" bedenkliche, immer wieder aber auch amĂŒsante Fan-Erlebnisse aus der DDR prĂ€sentierte. Am spĂ€ten Abend folgte mit "...und freitags in die "GrĂŒne Hölle"" ein weiterer Film zum Thema.
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Nach einem Kurzfilmprogramm, das in Kooperation mit Cinefoot zusammengestellt wurde, gab die Oldenburger Ultragruppierung Succade am Samstagmittag einen Kreativworkshop, dem passenderweise der Film "Clandestina Mente" ĂŒber Graffiti in Neapel folgte.
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Eine kritische Beleuchtung der diesjĂ€hrigen Weltmeisterschaft, die gröĂtenteils in den USA stattfindet, durfte natĂŒrlich ebensowenig fehlen. Dieser nahm sich Ronny Blaschke mit seinem Vortrag "Das Spiel der starken MĂ€nner - Wie die FuĂball-WM den Nationalismus stĂ€rkt" an.
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Den Abschluss machte Daniel PrĂŒĂ, der mehrere Monate in der Ukraine lebte und eindrucksvoll ĂŒber den dortigen Alltag berichten konnte, zu dem seit wenigen Jahren auch der (Profi)FuĂball wieder zĂ€hlt. Sein Vortrag "Zwischen Leichtigkeit und Luftalarm: Groundhopping in der von Russland ĂŒberfallenen Ukraine" wurde von der Hilfsorganisation FOKUS Ukraine e. V. begleitet, die am Festivalsamstag mit einem Infostand prĂ€sent war.
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Wir danken dem Gegengeradefestival, dass wir erneut dabei sein durften und freuen uns bereits auf das kommende Jahr, in dem wir uns mit Borussia Leer erneut und stÀrker einbringen möchten.












